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Reserven fürs Alter aufbauen

Über einen langen Zeitraum lassen sich auch mit kleinen Raten ordentliche Beträge ansparen. Vor allem wenn Vater Staat was dazulegt. Sehr wichtig ist dabei die Wahl der richtigen Altersvorsorgestrategie.

Einiges spricht heute dafür, dass in Zukunft bei vielen Arbeitnehmern die gesetzliche Rente allein kaum ausreichen wird, um im Alter einen angenehmen Lebensstandard zu finanzieren. Ein wichtiger Grund ist die absehbare Bevölkerungsentwicklung. Werden auch in Zukunft immer weniger Kinder geboren, müssen immer weniger junge Arbeitnehmer für die Renten von immer mehr älteren Menschen aufkommen. Zu den stärker belasteten Beitragszahlern werden voraussichtlich auch Sie gehören. Welche Rente dann in Ihrem Ruhestand noch aus der gesetzlichen Rentenversicherung fließen wird, ist zudem ungewiss. All das ist jedoch kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Kümmern Sie sich einfach frühzeitig um Ihre Altersversorgung.

Zinseszinseffekt: Vorteile bei frühem Sparstart

Gerade beim Start in den Beruf haben Sie viele Möglichkeiten, für Ihr Alter zusätzlich finanziell vorzusorgen. Neben dem Staat, der mit verschiedenen Fördermodellen Anreize zum Vermögensaufbau gibt, ist hierbei die Zeit ein wichtiger Verbündeter. Denn je früher Sie mit dem Ansparen beginnen, desto mehr Kapital können Sie auch mit kleinen Raten und Summen aufbauen. Einen Teil der Arbeit übernimmt dann der Zinseszinseffekt für Sie.

Tipp: Nutzen Sie den Anlage-Rechner und probieren Sie einfach einmal aus, welcher Betrag sich bei fester Rate, festem Zinssatz und unterschiedlichen Laufzeiten als Endkapital ergibt. So bekommen Sie ein Gefühl für den Einfluss der Laufzeit auf das Ergebnis.

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Bestandsaufnahme durchführen

Bei der Planung der Altersversorgung ist es wichtig, strukturiert vorzugehen. So sollten auch Sie als junger Mensch erst einmal eine Bestandsaufnahme machen. Dazu gehört eine Aufstellung der vielleicht schon bestehenden geringen Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung ebenso wie die Aufstellung Ihres sonstigen Vermögens. Dabei sind aber auf der Sollseite auch eventuell schon bestehende Ratenkredite oder Kontoüberziehungen einzubeziehen. Deren Tilgung ist in aller Regel die beste Kapitalanlage, denn die „Rendite“ aus ersparten Kreditzinsen schlägt grundsätzlich die der besten sicheren Kapitalanlagen und ist zudem noch steuerfrei.

Bedarf ermitteln

Mit der Bedarfsermittlung sieht es etwas schwieriger aus. Denn wer kann schon über 30 Jahre oder mehr im Voraus berechnen, wie hoch seine Rentenansprüche und seine Lebenshaltungskosten im Ruhestand sein werden? Deshalb gilt vor allem für junge Menschen: So früh wie möglich starten und so viel wie möglich für die Altersvorsorge tun. Und dabei auf jeden Fall die staatliche Unterstützung nutzen. Sie müssen dann allerdings in Kauf nehmen, dass die Förderung immer mit Einschränkungen bei der Flexibilität der Produkte einhergeht.

Flexibilität wahren

Bleibt noch finanzieller Spielraum für weitere Sparvorhaben, ist es deshalb wichtig, hierbei eine hohe Flexibilität zu erhalten. Denn Sie können heute im Normalfall noch gar nicht absehen, welche beruflichen und familiären Veränderungen einmal auf Sie zukommen und welche finanziellen Folgen diese haben werden.

Förderwege kennen

Klar sind dagegen die Wege, auf denen Sie bei der Altersvorsorge von der Unterstützung des Staates profitieren können. Die Beschäftigung mit den verschiedenen Förderkonzepten gehört deshalb zu den lästigen Pflichten, die jeder Sparer erfüllen sollte. Wenn nicht jetzt, dann spätestens beim Einstieg in den ersten Job. Denn nur mit diesem Wissen lässt sich die Vorsorgestrategie aktiv gestalten. Allerdings müssen Sie dafür nicht zum Finanzexperten werden. Es gilt lediglich, die wichtigsten Rahmenbedingungen zu kennen und zu wissen, was bei verschiedenen Angeboten zu beachten ist. Dieses Grundwissen und konkrete Entscheidungshilfen zur Gestaltung Ihrer Altersvorsorge finden Sie hier.

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