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Versteckte Kosten erkennen

Die Kosten einer Anlage haben großen Einfluss auf die Rendite. Wer die ärgerlichen Ausgaben minimiert, verschafft sich eine gute Ausgangslage für eine erfolgreiche Anlagestrategie.

Banken arbeiten mit dem Geld der Sparer, indem sie Kredite vergeben. Sie agieren auch als Berater und Verwalter von Kundenvermögen, z. B. bei Wertpapier- oder Fondsdepots. Als Wirtschaftsunternehmen müssen sie ihre Kosten decken und wollen darüber hinaus natürlich auch Gewinne erzielen. Um dieses Ziel zu erreichen, zweigen die Anbieter von der erwirtschafteten Rendite im Durchschnitt zwischen ein und zwei Prozent ab, und zwar jedes Jahr aufs Neue. Ähnlich sieht es bei den Lebensversicherungsgesellschaften aus. Gerade in Zeiten sehr geringer Marktzinsen bringt das für Anleger eine erhebliche Schmälerung des Ertrages. Umso mehr ist es für Sie als Anleger wichtig zu verstehen, ob ein angebotenes Produkt nun ein oder zwei Prozent Kostenabzug oder auch weniger mit sich bringt.

Für die meisten Anleger stellt sich bei diesem Thema daher zunächst die Frage: „Wie kann ich mir ein realistisches Bild von den anfallenden Kosten machen?“

Als Ausgangsbasis dafür lassen sich die Anlageprodukte zunächst in drei Gruppen einteilen, und zwar unter den Gesichtspunkten, welche Erträge fließen und wie sicher diese sind. Anschließend finden Sie konkrete Hinweise, welche Kosten Sie bei welchen Angeboten im Auge behalten und vergleichen sollten.

1. Banksparen, Bausparen und Anleihen, die einen sicheren Zins ohne Verlustrisiken versprechen, bilden die eine Gruppe. Konkret gehören hierzu Sparkonten, Termin- und Festgelder und Tagesgeldanlagen. Auch Anleihen guter Bonität und Bauspareinlagen fallen unter diese Kategorie.

2. Fonds, Zertifikate und Aktien, bei denen die Rendite ungewiss ist. Die Produkte bieten Renditechancen, aber auch Verlustrisiken. Hierzu gehören Aktien, Aktienfonds, Renten- und Geldmarktfonds, Zertifikate, Immobilienfonds, aber auch fondsgebundene Lebensversicherungen und geschlossene Fonds.

3. Klassische Lebensversicherungen und Riester-Rentenversicherungen
Bei den Versicherungsprodukten ist eine geringe Mindestverzinsung garantiert. Darüber hinaus wird eine nicht garantierte Überschussbeteiligung in Aussicht gestellt, die durchaus auch bei null liegen kann.

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