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Tipps zur Kostenoptimierung

Konzentrieren Sie sich bei der Anlage auf kostengünstige Angebote. Wenn Sie es sich ganz einfach machen möchten, brauchen Sie nur maximal drei Produkte, die sich lediglich nach Zeithorizont und Risikoprofil unterscheiden.

1. Benötigen Sie das Geld kurzfristig oder möchten Sie eine eiserne Reserve vorhalten? Dann suchen Sie sich ein günstiges kurzfristiges Zinsangebot einer Bank, sei es ein Sparkonto, ein Festgeldangebot oder ein Tagesgeldkonto. Bei diesen Bankangeboten fallen keine Kosten an. Sie bekommen 1:1 den versprochenen Zins.

2. Möchten Sie das Geld länger anlegen, aber kein Verlustrisiko eingehen? Dann greifen Sie auf ein attraktives Sparprodukt zurück. Dieses sollte sich in etwa an der Rendite einer Bundesanleihe vergleichbarer Laufzeit orientieren. Auch dabei fallen keinerlei Zusatzkosten an. Wenn Sie kein entsprechendes Sparprodukt finden, kaufen Sie einfach die Bundesanleihe. Der Erwerb einer Bundesanleihe kostet bei einer günstigen Depotbank einmalig zwischen 10 und maximal 50 Euro, abhängig vom Volumen des Kaufs. Die Verwahrung ist bei günstigen Anbietern kostenlos.

3. Möchten Sie das Geld langfristig anlegen und möchten Sie die Chancen einer Aktienanlage wahrnehmen, auch wenn dieser Verlustrisiken gegenüberstehen? Dann kaufen Sie einen Aktien-ETF (Exchange Traded Fund), einen Indexaktienfonds, der einen europäischen oder globalen Index nachbildet. Der Erwerb eines ETFs kostet bei einer günstigen Depotbank ebenfalls einmalig zwischen 10 und maximal 50 Euro, abhängig vom Volumen des Kaufs. Die Verwaltungskosten von Aktien-ETFs auf große Indizes belaufen sich auf lediglich 0,15 Prozent pro Jahr.

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