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	<title>Geldanlage einfach gemacht</title>
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	<description>Blog des Finanzportals Finanzversteher.de</description>
	<lastBuildDate>Wed, 19 Jun 2013 10:48:43 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Beichtstuhl Handelsblatt: Ein Finanzvermittler packt aus</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 10:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Verkaufen statt Beraten und Marktanteile vor Qualität, so beschreibt die ehemalige Führungskraft einer Bausparkasse die Finanzberatung in Deutschland. Das Handelsblatt hat dem Insider jetzt eine Plattform gegeben, um sich anonym über die Zustände in der Finanzbranche zu äußern &#8211; und das nicht ohne Grund, denn, „der Informant hatte Angst.“ Eine gute Grundlage für eine spannende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verkaufen statt Beraten und Marktanteile vor Qualität, so beschreibt die ehemalige Führungskraft einer Bausparkasse die Finanzberatung in Deutschland. <span id="more-3617"></span>Das Handelsblatt hat dem Insider jetzt eine Plattform gegeben, um sich anonym über die Zustände in der Finanzbranche zu äußern &#8211; und das nicht ohne Grund, denn, „der Informant hatte Angst.“ Eine gute Grundlage für eine spannende Geschichte.</p>
<p><strong>Strukturen fördern Verkauf statt Beratung</strong></p>
<p>Tatsächlich muss man die Strukturen im Umfeld des Informanten als ungeeignet bezeichnen, um Kunden eine wirkliche Beratung anbieten zu können. Ausgehend von den Zielen des Unternehmens werde laufend überlegt, wie diese Produkte am besten an den Mann oder die Frau gebracht werden können. Die Verkaufsvorgaben werden dann von der ganzen Organisation gelebt, denn wer Widerspruch anmeldet, wird innerhalb des Unternehmens bestimmte berufliche Chancen nicht geboten bekommen.</p>
<p><strong>Gute Verkäufer können bis zu 250.000 Euro verdienen</strong></p>
<p>Für die Mitarbeiter, die sich dem Vertriebssystem unterordnen winkt hingegen eine attraktive finanzielle Entschädigung. Bis zu einer viertel Million Euro oder so viel wie ein Vorstand verdient, können die besten Verkäufer jährlich auf ihrem Gehaltszettel verzeichnen. Der Anreiz für die Angestellten provisionsträchtige Produkte zu verkaufen sei daher entsprechend hoch.</p>
<p><strong>Kunde muss sich selbst schützen</strong></p>
<p>Einen Ausweg aus dieser Situation bei der Finanzberatung kennt der Insider nicht. Was letztendlich seiner Ansicht nach hilft ist „sich nicht alles aufschwatzen“ zu lassen.</p>
<p>Wer den kompletten Artikel im Handelsblatt lesen will, findet ihn hier: <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge-versicherung/nachrichten/beichte-eines-vertreters-das-geld-ist-nicht-weg-es-hat-nur-ein-anderer-seite-all/8278000-all.html">Link zu Handelsblatt</a>.</p>
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		<title>Viel Ärger um den neuen Fünfer</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 12:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Krenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus der Finanzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesbank]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlungsmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit strahlenden Gesichtern stellten die Verantwortlichen der Europäischen Zentralbank im Januar die überarbeitete 5-Euro-Note vor. Neben dem veränderten Design sollen die neuen Scheine vor allem noch fälschungssicherer sein und durch eine spezielle Lackierung auch deutlich länger halten. Doch seit der neue Fünfer am 2. Mai offiziell eingeführt wurde, herrscht vielerorts mehr Frust als Begeisterung. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit strahlenden Gesichtern stellten die Verantwortlichen der Europäischen Zentralbank im Januar die überarbeitete  5-Euro-Note vor. Neben dem veränderten Design sollen die neuen Scheine vor allem noch fälschungssicherer sein und durch eine spezielle Lackierung auch deutlich länger halten. Doch seit der neue Fünfer am 2. Mai offiziell eingeführt wurde, herrscht vielerorts mehr Frust als Begeisterung. <span id="more-3610"></span></p>
<p><b>Die Technik macht Probleme</b></p>
<p>Gerade in den ersten Tagen nach der Ausgabe sollen Mitarbeiter in vielen Geschäften und Restaurants die Scheine wegen des Verdachts auf Falschgeld nicht akzeptiert haben. Sicherlich keine angenehme Situation für die Kunden. Aufgrund der wachsenden Bekanntheit wird sich dieses Problem aber schnell erledigt haben. Anders sieht es jedoch mit den mechanischen Kassieren aus. Egal ob Parkhaus, Solarium oder Waschsalon: Durch mangelhafte oder überhaupt nicht durchgeführte Softwareaktualisierungen verweigern bundesweit viele Automaten die Annahme der neuen Noten. Betroffen sind unter anderem rund die Hälfte der 7.000 Ticket-Automaten der Deutschen Bahn sowie zahlreiche Parkhäuser. Nicht gerade schmeichelhaft für das Land der Ingenieure. </p>
<p><b>Wer hat Schuld?</b></p>
<p>In Deutschland ist die Bundesbank für die Einführung neuer Geldscheine zuständig. Dort sieht man vor allem die Automatenhersteller in der Verantwortung. Schließlich erhielten diese bereits 2011 die ersten Informationen und konnten die Scheine seit Beginn dieses Jahres ausgiebig testen. Und da es auch vielen Betreibern gelang, für eine reibungslose Umstellung zu sorgen, scheint diese Argumentation nicht vollkommen abwegig zu sein. Spätestens im Juni sind die Probleme dann wohl weitestgehend behoben. Das wird auch höchste Zeit. Denn es geht nicht nur um die Geduldsfäden und das Vertrauen der Kunden. Auch die neuen 10-Euro-Noten stehen schon in den Startlöchern und sollen bereits im nächsten Jahr erscheinen – der genaue Erscheinungstermin der neuen 10er steht indes noch nicht fest. Hoffentlich lernen alle Beteiligten aus dem so wohl nicht geplanten Testlauf und nehmen sich ausreichend Zeit für die nächste Umstellung. </p>
<p>Ausführliche Informationen zu Sicherheit und Optik der neuen Scheinen hat die EZB hier zusammengestellt: <a href="http://www.neue-euro-banknoten.eu/" target="_blank">„www.neue-euro-banknoten.eu“</a>. </p>
<p><small>Bild: ©Fotolia.com/Mirko</small></p>
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		<title>Billiges Geld beflügelt den Dax</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 15:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre Kauselmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus der Finanzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
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		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Plötzlich ging alles ganz schnell. Am Dienstag schloss der deutsche Leitindex erstmals seit 2007 auf einem neunen Allzeithoch. Heute ging es nun erstmals in der Dax-Geschichte im Handelsverlauf über 8.300 Punkte. An den Börsen war jedoch keine Spur von Rausch oder Hektik auszumachen. Vielmehr waren die Reaktionen fast schon betont gelassen. Dabei gäbe es durchaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Plötzlich ging alles ganz schnell. Am Dienstag schloss der deutsche Leitindex erstmals seit 2007 auf einem neunen Allzeithoch. Heute ging es nun erstmals in der Dax-Geschichte im Handelsverlauf über 8.300 Punkte. An den Börsen war jedoch keine Spur von Rausch oder Hektik auszumachen.<span id="more-3605"></span> Vielmehr waren die Reaktionen fast schon betont gelassen. Dabei gäbe es durchaus Gründe, nun schleunigst die Gewinne abzuschöpfen und sich zwischenzeitlich von den Aktienmärkten zu verabschieden.</p>
<p><b>Sell in May and go away</b></p>
<p>Sinnhaft übersetzt bedeutet diese Börsenweisheit „verkaufe im Mai und gehe in Deckung“. Damit ist gemeint, dass historisch betrachtet die Sommermonate durchschnittlich schlechtere Aktienmonate waren als die Monate der dunklen Jahreszeiten: Im Sommer sei an den Börsen schlichtweg weniger los, lautet eine häufig zu hörende Begründung.</p>
<p><b>Sparkonto versus Aktiendepot</b></p>
<p>In diesem Jahr sprechen sich viele Experten gegen ein drohendes Sommerloch an den Aktienmärkten aus und begründen dies mit dem extrem niedrigen Zinsniveau. Ein scheinbar komplexes Zusammenspiel, das sich jedoch gut am Beispiel eines Sparkontos erklären lässt: Dieses ist im Grunde nichts anderes als ein Kredit an die Bank. Sie schuldet dem Kunden Geld und zahlt ihm dafür Zinsen. Da die Europäische Zentralbank (EZB) die Finanzinstitutionen aber derzeit ohnehin mit günstigem Geld versorgt,  müssen diese nicht mit hohen Renditen um die Einlagen der Privatkunden werben. Das Sparkonto wirkt aus Kundensicht nur wenig lukrativ. Aktien sind im Gegensatz dazu echte Sachwerte, denn der Aktionär erwirbt Eigentum an einer Firma. Laufen die Geschäfte gut, erhöht sich der Wert des Eigentums und obendrein winken jährliche Dividenden. Durch das niedrige Zinsniveau kommen auch Unternehmen an günstiges Geld und können dieses investieren. So stehen vielerorts die Zeichen auf Wachstum, was den Börsen bekanntlich gefällt.</p>
<p><b>Eigentum verpflichtet</b></p>
<p>Die gegenwärtige Geldpolitik der EZB führt also zu einem Mangel an lukrativen Anlagealternativen. Sparer sollten es sich dennoch nicht zu einfach machen. Denn natürlich partizipieren Aktionäre auch an negativen Entwicklungen eines Unternehmens. Im Vergleich dazu kann dem Eigentümer eines Sparkontos relativ egal sein, wie sich der Aktienkurs der Bank im einen oder anderen Geschäftsjahr entwickelt. Der Zins für das verliehene Geld steht dem Sparer immer zu.</p>
<p><small>Bild: ©Fotolia.com/Monkey Business</small></p>
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		<title>Sind 10 Millionen Affen wirklich besser als der Dax?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 10:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre Kauselmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie gut sind die Kaufempfehlungen der Finanzanalysten wirklich? Um diese Frage zu beantworten, wurden in der Vergangenheit zahlreiche amüsante Versuche durchgeführt. Ein ums andere Mal stellten sich dabei namhafte Experten ziemlich unorthodoxen Herausforderungen. Da warfen Affen mit Dartpfeilen oder Katzen mit Gummimäusen, um alternative Portfolios zu bestimmen. Dass in den meisten Fällen die tierischen Kontrahenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gut sind die Kaufempfehlungen der Finanzanalysten wirklich? Um diese Frage zu beantworten, wurden in der Vergangenheit zahlreiche amüsante Versuche durchgeführt. Ein ums andere Mal stellten sich dabei namhafte Experten ziemlich unorthodoxen Herausforderungen. Da warfen Affen mit Dartpfeilen oder Katzen mit Gummimäusen, um alternative Portfolios zu bestimmen.<span id="more-3599"></span> Dass in den meisten Fällen die tierischen Kontrahenten die Nase vorne hatten, steigerte zwar den Unterhaltungswert, lenkte jedoch häufig vom eigentlichen Sieger nach Punkten ab. Denn weder Mensch noch Tier waren im Regelfall der Performance der den Tests zugrundeliegenden Indizes gewachsen. Zumindest auf lange Sicht schienen die Märkte schlicht unschlagbar zu sein.</p>
<p><b>Zufall bezwingt Finanzstatistik</b></p>
<p>Neue Studienergebnisse der renommierten Cass Business School in London lassen jedoch aufhorchen. Die Grundidee der Forscher: Die Aussagekraft der zufälligen Launen eines einzelnen Tieres ist äußerst gering. Was aber würde passieren, wenn sie gleich eine ganze Horde von sage und schreibe zehn Millionen Affen ins Rennen schicken?</p>
<p>Als Vergleichswert wurde zunächst ein Index erstellt. Dieser bildete die Entwicklung der 1000 größten US-Aktien seit 1968 ab. Seine Funktionsweise entsprach dabei den gängigen Leitindizes: Je höher der Börsenwert einer Aktie, desto größer ihre Gewichtung. Im Fachjargon wird dies als „marktkapitalisierungsbasiert“ bezeichnet. Zwischen 1968 und 2011 brachte es das Konstrukt auf durchschnittlich 9,4 Prozent Rendite pro Jahr. 1000 Dollar wären also auf rund 48.000 Dollar angewachsen. Um die tierische Seite des Tests abzubilden, wurde auf eine Computersimulation zurückgegriffen – die Affen sind im Endeffekt natürlich nur eine Verbildlichung des Zufalls. Das Ergebnis hatte es dennoch in sich: Über 50 Prozent der virtuellen Herausforderer, deren Aktienauswahl als auch -gewichtung komplett zufällig erfolgte, erwirtschafteten 87.000 Dollar oder mehr. Ein Viertel kam auf über 91.000 Dollar und zehn Prozent knackten sogar die 95.000 Dollar Grenze.</p>
<p><b>Steht die Börsenwelt nun kopf?</b></p>
<p>Natürlich bedeuten die Studienergebnisse nicht das Ende der nach Marktkapitalisierung gewichteten Indizes wie Dax und Co. Vielmehr wurde die Notwendigkeit belegt, etablierte Verfahren in der Finanzbranche ständig zu hinterfragen und zu verbessern. Und ein Aktienindex hat unumgänglich die eingebaute Schwäche, dass er in der Vergangenheit gut gelaufene Titel wegen deren höherer Marktkapitalisierung automatisch höher gewichtet als es eine reine Zufallsauswahl macht.</p>
<p><small>Bild: ©Istockphoto.com/lisegagne</small></p>
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		<item>
		<title>500-Euro-Schein: Experten diskutieren Abschaffung</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 14:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre Kauselmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Euro]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Tagen diskutieren Finanzexperten eine ungewöhnliche Idee: Die violetten 500-Euro-Scheine sollen gänzlich von der Bildfläche verschwinden. Urheber der Diskussion ist Athanasios Vamvakidis, seines Zeichens Analyst bei der Bank of America und zuvor beim Internationalen Währungsfonds tätig. Nach seiner Einschätzung würde die Abschaffung des 500ers den Eurokurs schwächen und damit die europäische Wirtschaft stärken. Klingt fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Tagen diskutieren Finanzexperten eine ungewöhnliche Idee: Die violetten 500-Euro-Scheine sollen gänzlich von der Bildfläche verschwinden. Urheber der Diskussion ist Athanasios Vamvakidis, seines Zeichens Analyst bei der Bank of America und zuvor beim Internationalen Währungsfonds tätig. Nach seiner Einschätzung würde die Abschaffung des 500ers den Eurokurs schwächen und damit die europäische Wirtschaft stärken. <span id="more-3595"></span>Klingt fast zu einfach um wahr zu sein. Was genau hat sich Herr Vamvakidis eigentlich bei seinem Vorschlag gedacht?</p>
<p><b>Mehr Scheine als man glaubt</b></p>
<p>Die Idee zielt auf die beiden klassischen Stellschrauben der Marktwirtschaft: Angebot und Nachfrage. Und dabei geht es keineswegs um Kleingeld, denn nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) existieren fast 600 Millionen Exemplare des violetten Zahlungsmittels. Das entspricht gut einem Drittel des Gesamtwerts aller umlaufenden Euro-Noten. Nicht schlecht wenn man bedenkt, dass Normalbürger die Scheine kaum zu Gesicht bekommen – nur rund 30 Prozent werden als Zahlungsmittel genutzt. Der  Rest steckt in Safes, unter Matratzen oder wird anderswo als festes Vermögen aufbewahrt.</p>
<p><b>Die Schattenwirtschaft und der Eurokurs</b></p>
<p>Keine andere der zehn führenden Industrienationen leistet sich einen Geldschein mit derart hohem Nennwert – in den USA wurde der 500-Dollar-Schein bereits 1969 als Maßnahme im Kampf gegen Organisierte Kriminalität abgeschafft. So überrascht es kaum, dass die Noten vor allem in der Schattenwirtschaft äußerst beliebt sind. Denn im Kreise der verlässlichen Währungen bieten sie einen pragmatischen Vorteil: Dank der violetten Scheine passt ganz einfach mehr Bargeld in den sprichwörtlichen Geldkoffer. Zudem könnte die Abschaffung eine Signalwirkung im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität entfalten. Unter dem Strich soll die Aktion die Euro-Nachfrage dämpfen, was zu sinkenden Wechselkursen führen würde. Die Exportfirmen der Eurozone wären die lachenden Profiteure.</p>
<p><b>Zusätzlicher Gewinn für die EZB</b></p>
<p>Im Rahmen des Abschaffungsprozesses könnten die Besitzer der 500-Euro-Noten für einen bestimmten Zeitraum die Möglichkeit erhalten, ihr Geld in Verbindung mit einem Herkunftsnachweis in kleinere Scheine einzutauschen. Kriminelle Gruppen müssten ihr Geld dann zunächst waschen, um nicht darauf sitzen zu bleiben. Je kürzer der Tauschzeitraum, desto schwieriger dürfte dies werden. Und sämtliche Verluste der Schattenwirtschaft wären ein Gewinn für die EZB.</p>
<p><b>Vorerst bleibt alles beim Alten</b></p>
<p>Die EZB reagierte indes gelassen. Der Vorschlag ist laut eines EZB-Sprechers „im Moment überhaupt kein Thema.“ Eigentlich schade – in Zeiten überkomplexer fiskalpolitischer Probleme sind griffige Ideen die Ausnahme und wirken schon deshalb irgendwie erfrischend.</p>
<p><small>Bild: ©Istockphoto.com/efilippou</small></p>
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		<item>
		<title>Steuern sparen: Ist legal gleich legitim?</title>
		<link>http://www.finanzversteher.de/blog/allgemein/steuern-sparen-ist-legal-gleich-legitim/3590/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 14:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre Kauselmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzprodukte]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Reiche]]></category>
		<category><![CDATA[sparen]]></category>
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		<description><![CDATA[Neben Fußball ist es eines der liebsten Hobbies der Deutschen: Steuern sparen. Denn wohl die meisten nutzen legale Steuergestaltungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Ausgabenmaximierung im ablaufenden Jahr, um Belastungen schnell von der Steuer absetzen zu können. Doch sind alle denkbaren Maßnahmen, nur weil sie legal sind, immer auch legitim? Was ist zum Beispiel, wenn ein mehrfacher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben Fußball ist es eines der liebsten Hobbies der Deutschen: Steuern sparen. Denn wohl die meisten nutzen legale Steuergestaltungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Ausgabenmaximierung im ablaufenden Jahr, um Belastungen schnell von der Steuer absetzen zu können. Doch sind alle denkbaren Maßnahmen, nur weil sie legal sind, immer auch legitim? <span id="more-3590"></span>Was ist zum Beispiel, wenn ein mehrfacher Millionär zum Zwecke der Übertragung seines Vermögens an seine Nachfahren ganz legal eine Cash-GmbH gründet, um so einige hunderttausend Euro Erbschaftssteuer zu sparen? Macht das den Erblasser zu einem legalen, gleichzeitig aber illegitimen Steueroptimierer?</p>
<p><b>Recherchen in Steueroasen</b></p>
<p>Bei den aktuellen Recherchen von NDR und Süddeutscher Zeitung rund um die Offshore-Aktivitäten deutscher Steuerzahler in Steuerparadiesen liegt immer schnell die rechtliche Frage auf der Hand: War es legal was auf den karibischen Inseln unter Palmen gemacht wurde? Falls nein, so werden sich die Steuerbehörden der Sache annehmen. Was aber, wenn es legal war und ein eigentlich in Deutschland wohnhafter mit seinen internationalen Konstruktionen Steuern in großer Höhe in Deutschland vermeiden konnte? Ist dies moralisch verwerflich, weil er sich damit Mitteln bedient hat, die dem Durchschnittsdeutschen gar nicht zur Verfügung stehen? Oder ist es gerechtfertigt, weil jeder Steuerpflichtige seine Steuerzahlungen nach besten Möglichkeiten optimiert? </p>
<p><b>„Die“ Moral gibt es nicht</b></p>
<p>Während Legalität klar definiert ist und im Zweifelsfall von Gerichten präzisiert wird, liegen die Dinge bei Fragen nach moralischer Richtigkeit komplizierter. Denn wer definiert heute was moralisch richtig ist? Die beiden großen Kirchen haben sich in den vergangenen Jahrhunderten stark als Wächter über moralische Fragen positioniert. Sie sind aber zusehends dabei diese Position zu verlieren, was zum Beispiel an den rückläufigen Mitgliederzahlen in Deutschland deutlich wird. Da an ihre Stelle bisher keine neue, große Strömung getreten ist, differenzieren sich die Werte- und Moralvorstellungen in Deutschland immer weiter auseinander. Die Gesellschaft in Deutschland entfernt sich daher immer weiter von einem gemeinsamen Wertekanon.</p>
<p><b>Am Ende entscheidet das Gewissen</b></p>
<p>Für Deutschlands Einwohner gilt in Sachen Steuern daher, neben dem obligatorischen Einhalten der Gesetze, nur eine feste Instanz an der sich jeder aus reinem Selbstinteresse messen sollte:  Das eigene Gewissen. </p>
<p><small>Bild: ©Istockphoto.com/rsiel</small></p>
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		<item>
		<title>Schwarzes Gold aus Vinyl: Beatles Album für 290.000 Dollar versteigert</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 13:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre Kauselmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[alternative Anlagemöglichkeiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir schreiben den 1. Juni 1967. Die Beatlemania ist in vollem Gange und die Liverpooler Band veröffentlicht mit „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ ihre mittlerweile achte LP. Innerhalb von 24 Stunden erreichte die Scheibe den Goldstatus und liegt heute in der Rangliste der meistverkauften Alben auf dem zweiten Platz. Sgt. Pepper’s gewann vier Grammys [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir schreiben den 1. Juni 1967. Die Beatlemania ist in vollem Gange und die Liverpooler Band veröffentlicht mit „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ ihre mittlerweile achte LP. Innerhalb von 24 Stunden erreichte die Scheibe den Goldstatus und liegt heute in der Rangliste der meistverkauften Alben auf dem zweiten Platz. <span id="more-3580"></span>Sgt. Pepper’s gewann vier Grammys und wurde von der Musikzeitschrift Rolling Stone zum „Greatest Album of All Time“ gekürt. Vor einigen Tagen meldete ein amerikanisches Auktionshaus nun den nächsten Superlativ. Ein seinerzeit von John, Paul, George und Ringo signiertes Exemplar wurde für unfassbare 290.000 Dollar versteigert. Damit spielt das Album im Konzert der teuersten öffentlich gehandelten Tonträger nun wohl die allererste Geige. </p>
<p><b>Die wertvollsten Platten der Welt</b></p>
<p>Als bislang teuerste Scheibe der Beatles wechselte eine Version von „Meet the Beatles“ für vergleichsweise günstige 150.000 Dollar den Besitzer. Auf den gleichen Preis bringt es ein sehr spezielles Exemplar von John Lennons „Double Fantasy“ aus dem Jahr 1980. Es trägt Lennons letzte Signatur. Sein Mörder Mark Chapman bat ihn um die Unterschrift, bevor er ihn wenige Stunden später erschoss. Auch das „Rehearsing Tape“ von Mick Jagger und Keith Richards ist ein Unikat und schlägt mit gut 75.000 Dollar zu buche. Der Mitschnitt aus einem kleinen Proberaum gilt als frühester Tonbeweis für die Zusammenarbeit der beiden Rolling Stones Urgesteine. Ebenfalls mitgeschnitten wurde 1968 ein Live-Auftritt des legendären Jimi Hendrix. 40 Jahre später brachten die Bänder bei Christie&#8217;s rund 73.000 Dollar ein.</p>
<p><b>Der Meister schlägt sie alle</b></p>
<p>Tatsächlich gibt es Experten, die mit Raritäten der Musikgeschichte gutes Geld verdienen. Ähnlich wie im Bereich der Kunst sollten Laien derartigen Geldanlagen jedoch mit gehörigem Respekt begegnen. Ohne Fachwissen, gute Marktkenntnisse und das nötige Kleingeld läuft hier nichts. Ein gewisser Sir Paul McCartney verfügt natürlich über die notwendigen Fertigkeiten. Denn die wohl teuerste Platte aller Zeiten befindet sich im Besitz des Meisters höchstpersönlich. McCartney gönnte sich einen Tonträger von The Quarrymen, der direkten Vorläuferband der Beatles, in den achtziger Jahren zu einem bis heute unbekannten Preis. Auf dieser Aufnahme sind zum ersten Mal John Lennon und Paul McCartney zusammen zu hören. Nach Schätzungen ist die Scheibe mittlerweile über 300.000 Dollar wert. An einen Verkauf scheint McCartney allerdings nicht zu denken.</p>
<p><small>Bild: ©Istockphoto.com/kkrs</small></p>
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		<title>Die Gehaltsdebatte in Deutschland – Marktwirtschaft oder Arroganz?</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 10:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre Kauselmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommen]]></category>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende berichtete die Medienwelt über den Bonusverzicht von Anshu Jain. Der Deutsche Bank Co-Chef soll freiwillig eine Prämie von knapp zwei Millionen Euro ausgeschlagen haben. Sicherlich kein Pappenstiel. Und doch blieb die vielleicht erhoffte Signalwirkung im Sinne weiterer Gehaltseingeständnisse von Top-Managern weitestgehend aus. Rückblickend wirkte die Nachricht eher wie Öl in eine hitzig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Wochenende berichtete die Medienwelt über den Bonusverzicht von Anshu Jain. Der Deutsche Bank Co-Chef soll freiwillig eine Prämie von knapp zwei Millionen Euro ausgeschlagen haben. Sicherlich kein Pappenstiel. Und doch blieb die vielleicht erhoffte Signalwirkung im Sinne weiterer Gehaltseingeständnisse von Top-Managern weitestgehend aus. Rückblickend wirkte die Nachricht eher wie Öl in eine hitzig geführte Gehaltsdebatte. <span id="more-3575"></span></p>
<p><b>Große Namen, große Summen</b></p>
<p>Für das Jahr 2012 bleiben Anshu Jain rund 4,8 Millionen Euro Jahreseinkommen. Im Vergleich mit seinen Dax-Kollegen liegt er damit in der oberen Hälfte. Der Volkswagen-Boss Martin Winterkorn verbuchte 14,5 Millionen Euro und ist damit nach wie vor die unangefochtene Nummer eins. Im Mittelfeld liegt beispielsweise Adidas-Chef Herbert Hainer mit 4,2 Millionen Euro. Das Schlusslicht im Ranking ist Martin Blessing von der Commerzbank. Er bringt es auf rund 1,4 Millionen Euro. Diesen Betrag verdienen die teuersten Bosse der Welt übrigens in weniger als einer Woche. Bei Google, Oracle oder der Immobilienfirma Simon Property Group werden mitunter über 70 Millionen Euro Jahressalär gezahlt.</p>
<p><b>Sind denn alle bloß neidisch?</b></p>
<p>Die Gehaltsdebatte ist dem Stadium als Streitthema zwischen Linken und Liberalen längst entwachsen und hat die Mitte der Gesellschaft erreicht: Einerseits tragen die Bosse große Verantwortung und am Ende des Tages bestimmt eben der Markt die Preise. Aber man kann durchaus fragen, ob es überhaupt einen funktionierenden Markt für DAX-Vorstände gibt. So müsste ein Großteil der Mitarbeiter in Wolfsburg wohl mehrere hundert Jahre arbeiten, um mit einem einzigen Jahressalär ihres obersten Chefs gleichzuziehen. Die einen sprechen von Marktwirtschaft und Neid, die anderen von Arroganz und Ungerechtigkeit.</p>
<p><b>Worum geht es wirklich?</b></p>
<p>Aus gesellschaftswissenschaftlicher Sicht geht es tatsächlich eher um eine Gerechtigkeitsdebatte als um Neid. Denn grundsätzlich vergleiche sich Otto-Normal nicht mit der Obrigkeit, sondern vielmehr damit, wie es seinesgleichen ergeht. Es drehe sich nicht um die Frage, warum der eine mehr hat als der andere, sondern vielmehr um die Forderung eines gerechten Ausgleichs für Leistung. Und die Definition des Leistungsbegriffs bereite in diesem Zusammenhang erhebliche Schwierigkeiten. Denn wie kann es sein, dass ein einzelner Manager so viel mehr leisten soll, als alle anderen im Unternehmen?</p>
<p><small>Bild: ©Istockphoto.com/urbancow</small></p>
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		<title>Drum prüfe, wer sich Aktien kauft</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 17:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andre Kauselmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus der Finanzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aktie]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Rendite]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesgeldkonten]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleinanleger haben es in Deutschland nicht leicht. Die Zinsen für ihre liebsten Anlagehäfen wie Tagesgelder oder Sparbücher sind im Keller und Produkte mit ähnlicher Sicherheit, aber höheren Renditen, sind Mangelware. Denn zweistellige Renditen wurden in letzter Zeit mit Aktien verdient. Wer Anfang 2012 in die Anteile deutscher Dax-Unternehmen investierte, konnte sich 12 Monate später durchschnittlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleinanleger haben es in Deutschland nicht leicht. Die Zinsen für ihre liebsten Anlagehäfen wie Tagesgelder oder Sparbücher sind im Keller und Produkte mit ähnlicher Sicherheit, aber höheren Renditen, sind Mangelware. Denn zweistellige Renditen wurden in letzter Zeit mit Aktien verdient.<span id="more-3570"></span> Wer Anfang 2012 in die Anteile deutscher Dax-Unternehmen investierte, konnte sich 12 Monate später durchschnittlich über einen Zuwachs von 30 Prozent freuen. Einige Banken und Fondsgesellschaften rühren nun kräftig die Werbetrommel, denn nach ihren Einschätzungen ist ein Ende des Dax-Anstiegs auch 2013 nicht in Sicht.</p>
<p><b>Einsteigen: Jetzt oder nie?</b></p>
<p>Wer sich mit der Historie der Finanzmärkte auskennt oder auch nur ein wenig recherchiert, wird schnell ein bestimmtes Muster erkennen: Nachdem Profis mit einer Anlageklasse ordentlich Geld verdient haben, dringt diese Information mit zeitlichem Verzug zu den Privatanlegern durch. Wenn diese dann auf den Zug aufspringen, ist das Beste schon gelaufen und Kurseinbrüche drohen. Börsianer bezeichnen dieses Phänomen als Dienstmädchenhausse. Der Begriff soll auf die Wirtschaftskrise 1929 zurückgehen. In den goldenen Zwanzigern hatten sich viele Menschen mit Wertpapieren eingedeckt, um sich ein Stück vom Aufschwung zu sichern. Die Börsen überhitzten zunehmend, bis irgendwann sogar das Hauspersonal reicher Herrschaften in Aktien investiert haben soll. Der Hype gipfelte im „Schwarzen Freitag“ an der New Yorker Börse. Weltweit verloren zahlreiche Anleger ihr Erspartes.</p>
<p><b>Aktien sind nicht für jedermann</b></p>
<p>Wie lange das Hoch an den deutschen Aktienmärkten noch anhält, kann niemand mit Gewissheit sagen. An Dax und Aktien interessiere Kleinanleger sollten Expertenaussagen zu kurzfristigen Entwicklungen eher wenig Beachtung schenken. Denn in dieser Anlageklasse lehrt die Erfahrung, dass vor allem Anleger mit langem Atem und guten Nerven erfolgreich sind: Je länger in der Vergangenheit Aktien von Dax-Unternehmen gehalten wurden, desto wahrscheinlicher war eine hohe jährliche Rendite. Trotz dieser Erkenntnisse aus der Vergangenheit sind und bleiben Aktien spekulativ. Dies sollten Anleger stets berücksichtigen, bevor sie ihren relativ sicheren Hafen verlassen. Rendite gibt es eben niemals ohne Risiko.</p>
<p><small>Bild: ©Fotolia.com/ lassedesignen</small></p>
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		<title>Willkommen im Bloomberg-Billionaires-Club: Was uns das Bloomberg Ranking über die reichsten der Reichen verrät</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Mar 2013 09:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rifka Pieper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Reiche]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögensverteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sind die reichsten Deutschen – und wer ist der vermögendste Mensch der Welt? Diese und weitere Fragen beantwortet die neue Online-Plattform „Bloomberg Billionaires“. Das vom internationalen Nachrichtensender Bloomberg betriebene Portal führt tagesaktuell die Top-100 der reichsten Menschen der Welt in einem Ranking auf. Doch welche Kriterien liegen dem Ranking zu Grunde und wie schneidet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sind die reichsten Deutschen – und wer ist der vermögendste  Mensch der Welt? Diese und weitere Fragen beantwortet die neue  Online-Plattform <a href="http://www.bloomberg.com/billionaires/2013-03-07/aaa" target="_blank">„Bloomberg Billionaires“</a>. Das vom internationalen Nachrichtensender  Bloomberg betriebene Portal führt tagesaktuell die Top-100 der reichsten Menschen der Welt in einem Ranking auf.<span id="more-3560"></span></p>
<p>Doch welche Kriterien liegen dem Ranking zu Grunde und wie schneidet Deutschland in diesem ab? Aber vor allem: Welchen Mehrwert kann der Betrachter aus dieser Übersicht ziehen?</p>
<p>Im internationalen Vergleich kann Deutschland aktuell sieben Personen im Top-100 Ranking unterbringen. Platz eins bei den Deutschen belegt hierbei Karl Albrecht mit 24,2 Mrd. Dollar (Platz 23 international). Der letztplatzierte Deutsche in dem Top-100-Ranking ist Hasso Plattner mit 11,2 Mrd. Dollar (Platz 96 international). Für uns als Normalbürger sind dies gewiss schon astronomische Summen. Die Nr. 1 im internationalen Ranking dürfte sich angesichts dieser Zahlen jedoch eher langweilen. Mit 71,4 Mrd. Dollar Privatvermögen kann der Mexikaner Carlos Slim entspannt vom 1. Platz als reichster Mensch der Erde grüßen.</p>
<p>Der Aufbau des Portals ist sehr übersichtlich und einfach strukturiert. Der Betrachter kann zwischen einem Komplettranking und einem individuell zusammengestellten Ranking wählen. Letzteres lässt sich durch die Kategorien Industrie, Land, Geschlecht, Alter und der Art wie die Person zu ihrem Vermögen gekommen ist differenzieren. Sehr interessant sind auch die überwiegend fast tagesaktuellen Berechnungen zum aktuellen Vermögensstatus der Superreichen. So kann man auch sehen, dass die Anlagen von Carlos Slim seit Jahresbeginn rund 5 Prozent oder 3,8 Mrd. Euro an Wert verloren haben oder Hasso Plattners Vermögen seit Jahresbeginn um 302 Mio. Dollar gestiegen ist.</p>
<p>Als Grundlage für die Berechnung des Vermögens dient laut der Betreiber ein Mix aus Auswertungen von Unternehmenswerten bei denen die Top-100 entweder Anteile halten oder den Vorsitz in der Geschäftsführung innehaben und Schätzungen des Privatvermögens. Ebenfalls berücksichtigt werden etwaige Dividendenausschüttungen von offiziellen Firmenbeteiligungen.</p>
<p>Hinzu kommt ein weiteres Sterne-Ranking von eins bis fünf. Je nach Vermögensart, z.B. ausschließlich durch Unternehmensbeteiligungen, und der Höhe an Transparenz bzw. aktiver Kommunikation zu den eigenen Vermögensverhältnissen wird die Person entweder hoch oder niedrig gerankt.</p>
<p>In der Gesamtbetrachtung beschränkt sich der Mehrwert der Plattform für den Betrachter eher auf informative Unterhaltung. Vor allem bei starken Kursbewegungen an den Börsen lohnt sich ein Blick auf die Seite, denn die Ultrareichen haben ihr Geld nicht zuletzt in Unternehmen investiert, die an der Börse notiert sind. Unter dem Strich wird dem interessierten Besucher ein spannender Einblick in die Welt der Superreichen und deren wirtschaftlichen Werdegang ermöglicht. Insgesamt ein nettes Gimmick mit Unterhaltungswert.</p>
<p><small>Bild: ©Istockphoto.com/pixhook</small></p>
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