Carsten Brzeski ist Senior Economist bei ING Financial Markets in Brüssel. Er hat für uns einen Gastbeitrag mit seinen Einschätzungen zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts bezüglich des Euro-Rettungsschirms, ESM, verfasst. mehr
In Griechenland hat das konservative Lager die Wahlen gewonnen. Im Kampf gegen die Krise hat Europa nun etwas Zeit gewonnen. Die Forderungen nach sogenannten Euro-Bonds werden dabei immer lauter. mehr
Politiker kämpfen unermüdlich gegen die Krise, bestehen harte Wortgefechte und arbeiten an stabilen Haushalten: National, europaweit, international. Ein harter Kampf. Ein aussichtsloser Kampf? Vielleicht. Robert K. von Weizsäcker bringt in seinem Aufsatz „Repräsentative Demokratie und öffentliche Verschuldung: Ein strategisches Verhängnis.“ interessante Thesen zu Papier. mehr
Europa wappnet sich: Basel III steht bereit. Ab 2013 soll es Geldinstitute krisenfester machen. Die zähen Verhandlungen der vergangenen Tage zeigen, dass eine Umsetzung kein einfaches Unterfangen ist. Dennoch scheinen sich die Verantwortlichen einiges davon zu versprechen. Der Wille zu einer zeitnahen Durchführung der Reformen ist vorhanden. Aber für was steht Basel III nun eigentlich? Was ändert sich? mehr
Carsten Brzeski ist Senior Economist bei ING Financial Markets in Brüssel. Er hat für uns einen Gastbeitrag mit seinen Einschätzungen zur Schuldenkrise verfasst. mehr
Was im Fußball nicht immer stimmt, scheint an den europäischen Finanzmärkten momentan Realität zu sein. Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat gestern die Kreditwürdigkeit von Italien weiter herabgestuft. Während Griechenland finanziell am Boden liegt, Italien bei der Aufnahme von neuen Krediten noch höhere Zinskosten drohen und auch Frankreich sich Sorgen um die eigene Bonität macht, erfreuen sich deutsche Staatsanleihen großer Beliebtheit: Bundesfinanzminister Schäuble kann sich über sinkende Zinsausgaben bei der Schuldentilgung freuen. mehr
Schuldenkrise hier – Schuldenkrise da. Doch welches Land ist eigentlich wie hoch verschuldet? Beim Vergleich der Schuldenhöhen verschiedener Länder werden diese nicht in absoluten Zahlen gegenübergestellt, sondern die Staatsschulden werden zuerst in Relation zur Wirtschaftskraft eines Landes gesetzt. Grund hierfür ist die bessere Vergleichbarkeit. Als Maßstab für die Wirtschaftskraft dient das Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Landes. Staatsschuldenangaben und -vergleiche erfolgen dann in Prozent des BIP als Schuldenquote.